Papst Franziskus ist tot.

Dies ist nicht der Ort für ausführliche und detailierte Würdigungen von Jorge Bergolgio dem Menschen und Papst. Andere sind hier berufener. Es kann hier nur um ein sehr spezifisches Innehalten gehen.

Das Institut für ganzheitliche Ökologie ist auf das Innigste mit dem Pontifikat von Papst Franziskus  verbunden, ja ist ganz wesentlich eine Antwort auf dieses Pontifikat und ohne dieses Pontifikat vollkommen undenkbar. Von daher ist dieser Tag auch eine Zäsur für das IgÖ. Was er auf lange Sicht bedeuten mag, ist heute noch nicht absehbar.

Papst Franziskus

Mit Laudato Si‘ hat Papst Franziskus nicht einfach nur die erste Umwelt-Enzyklika vorgelegt, sondern mit der ganzheitlichen Ökologie eine Art und Weise, über das Naturrecht zu denken und zu sprechen, die den ökologischen Sensibilitäten unserer Zeit entspricht.

Papst Franziskus und die ganzheitliche Ökologie

Mehr noch: Mit seiner Kritik am technokratischen Paradigma hat er die Tiefenschichten der gegenwärtigen Zivilisationskrise bloßgelegt und mehr als nur einen Fingerzeig zu ihrer Bewältigung geliefert.

Seine letzte Enzyklika Dilexit nos machte den Glutkern von Papst Franziskus‘ Wirken deutlich, das, worum es ihm im Letzten ging und wozu er uns alle mit all seinem Wirken bewegen wollte:

„Wir sind aufgerufen, gemeinsam mit Christus auf den Trümmern, die wir mit unserer Sünde in dieser Welt hinterlassen, eine neue Zivilisation der Liebe aufzubauen. Dies bedeutet Wiedergutmachung wie das Herz Christi sie von uns erwartet.“ (Dilexit nos Nr. 182)

Möge die Kirche Jesu Christi in diesem Sinne in die Zukunft voranschreiten. Und möge Jorge Bergoglio, Papst Franziskus, eingehen in den ewigen Frieden.

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