Ganzheitliche Ökologie
06.10.2026
Oswald von Nell-Breuning zur Neuevangelisation in Familie, Staat, Bildung und Arbeit sowie der Bedeutung der Laien hierfür.

05. Oktober 2026
Oswald von Nell-Breuning zur Notwendigkeit des objektiven und Unmöglichkeit des weltanschaulich neutralen Staates, Familie und Kirche als den einzigen wahrhaft autoritären Sozialgebilden und einer gerechten Lohn- und Preisfindung.

20. Februar 2026
Lewis Mumford vertritt in „Der Mythos der Maschine“ die These, dass allen großen technologischen Umbrüchen Umbrüche in Religion und Politik vorausgingen und die größten technischen Errungenschaften der Menschheit immaterieller Natur seien.

18. Februar 2026
Den wichtigsten Widerstand gegen den Leviathan sieht Lewis Mumford auf weltanschaulicher Ebene im Aufstieg einer neuen Weltsicht, welche frappierende Ähnlichkeiten mit der aristotelischen Metaphysik aufweist. Entscheidend sei eine Abkehr von der Fixierung auf Macht und eine Ausrichtung auf das Ziel der Fülle. Hierbei setzt Mumford vor allem auf mutige Einzelpersonen und kleine Gruppen.

16. Februar 2026
Lewis Mumford sieht die Gegenwart durch eine moderne Megamaschine gekennzeichnet. Neben den alten Komponenten – Bürokratie und Militär – sind mit der modernen Technologie sowie der Finanzwirtschaft neue Faktoren hinzu gekommen, welche den gegenwärtigen Leviathan vom bronzezeitlichen unterscheiden. Die Folge: ein nie dagewesenes Zerstörungspotential.

13. Februar 2026
In religiöser und politischer Hinsicht bedeutete die Neuzeit nach Lewis Mumford eine Rückkehr in die Bronzezeit mit ihrem von der Astronomie bestimmten deterministischen Weltbild und dem Entstehen absolutistischer, pharaonesker Monarchien.

11. Februar 2026
Auf der Grundlage des benediktinischen Mönchtums entstand im Mittelalter eine subsidiäre Zivilisation, deren wichtigste Träger Klöster, Zünfte und freie Städte waren. Das Aufkommen des mittelalterlichen Frühkapitalismus steht am Anfang ihres Niedergangs,

06. Februar 2026
Lewis Mumford klassifiziert die verschiedenen Formen, die der Widerstand gegen den Leviathan annehmen kann. Diese Klassifizierung lässt sich auch als eine Liste unterschiedlicher biblischer Optionen darstellen.

04. Februar 2026
Lewis Mumford unterschied zwischen einer demokratischen und einer autoritären Technik. Erstere floriert in Systemen der Subsidiarität, letztere in jenen der Souveränität.

02. Februar 2026
Lewis Mumford stellt in „Der Mythos der Maschine“ die Sozialform des neolithischen Dorfes der des bronzezeitlichen Gottkönigtums gegenüber. In beiden finden sich die ursprünglichsten Verwirklichungen des Subsidiaritäts- bzw. Souveränitätsprinzips.

26. Januar 2026
Ein sich gegenseitig verstärkender Kreislauf von Lastern und schlechten Gesetzen macht uns immer blinder für das Naturrecht und das Evangelium. Eine Antwort darauf bietet die katholische Volksfrömmigkeit.

28. Januar 2026
Andrew Willard Jones beschreibt, weshalb unsere Gesellschaftsform uns unglücklich macht und weshalb es dennoch Grund zur Hoffnung gibt.

26. Januar 2026
Andrew Willard Jones fragt, wie Politik aussehen muss, wenn sie Menschen zur Tugend führen soll.

23. Januar 2026
Andrew Willard Jones kritisiert die modernen Ideologien Liberalismus, Sozialismus und Konservatismus und kontrastiert diese mit dem christlichen Glauben.

21. Januar 2026
Andrew Willard Jones von New Polity präsentiert Subsidiarität als die Sozialform einer Metaphysik der Fülle und des Friedens, wie sie im christlichen Glauben an den dreieinen Gott Grund gelegt ist, wie sie sich aber auch philosophisch gegen eine Metaphysik des Mangels und der Gewalt verteidigen lässt.

19. Januar 2026
Das technokratische Paradigma operiert unter einer Metaphysik des Mangels und der Gewalt. Andrew Willard Jones zeigt auf, wie dieses mit dem Souveränitätsprinzip sowie dem für den LIberalismus typischen anthropologischen Individualismus zusammenhängt.

16. Januar 2026
Andrew Willard Jones von New Polity bietet eine Grundlegung der für eine aristotelische Bildungs- und Erziehungsreform erforderlichen sozialökologischen Transformation in politischer Theologie und Metaphysik sowie Wirkursachen für ihre Verwirklichung.

30. Juni 2025
30. Juni 2025
Ausgehend von der Leiblichkeit des Menschen skizziert Alasdair MacIntyre wesentliche Elemente einer sozialökologischen Transformation, das heißt einer Transformation unserer politischen und ökonomischen Institutionen und Strukturen, bzw. eines Virtue mainstreamings zur Verwirklichung eines aristotelischen Bildungs- und Erziehungsprogramms.

30. Juni 2025
Die Frage nach einer sozialökologischen, d.h. institutionellen, Alternative zur herrschenden liberalen Ordnung, konkret in Form einer postliberalen Universität und allgemein am Beispiel der antiken Polis als Bedingung für eine Erziehung in den Tugenden.

30. Juni 2025
Welchen Beitrag leistet das Denken des schottischen Moralphilosophen Alasdair MacIntyre zu einer aristotelischen Bildungs- und Erziehungsreform?

30. Juni 2025
Eine von Alasdair MacIntyre ausgehende Beschreibung und Kritik von Entstehung, Wesen und telos der herrschenden liberalen Ordnung.

30. Juni 2025
Welchen Beitrag leistet das Denken des schottischen Moralphilosophen Alasdair MacIntyre zu einer aristotelischen Bildungs- und Erziehungsreform?

31. Oktober 2024
Herzensverbundenheit
Dilexit nos ist ein Plädoyer, die Bedeutung der Herzensverbundenheit für das menschliche Zusammenleben und das persönliche Glück wiederzuentdecken.

28. Oktober 2024
Romano Guardini: ein aristotelisches Bildungs- und Erziehungsprogramm
Guardinis Lösungsansätze laufen auf ein aristotelisches Bildungs- und Erziehungsprogramm hinaus.

28. Oktober 2024
Romano Guardini: Die Macht als Aufgabe
Guardini beschreibt die Bändigung der menschlichen Macht als die große Zukunftsfrage unserer Zeit.

28. Oktober 2024
Romano Guardini: Welche Neuzeit?
Papst Franziskus zitiert in Laudato Si‘ aus Guardinis „Das Ende der Neuzeit“, doch um welche Neuzeit geht es?…

28. Oktober 2024
Romano Guardini
Der Priester und Religionsphilosoph ist ein Impulsgeber für die ganzheitliche Ökologie.

12. September 2024
Egon Edgar Nawroth und die Neoliberalen – ein Fazit
Ein abschließender Blick auf Nawroth und die Neoliberalen: Gemeinsamkeiten und bleibend Trennendes.

12. September 2024
Eine Alternative nach Aristoteles und Thomas von Aquin
Ausgehend vom gemäßigten Universalienrealismus von Aristoteles und Thomas von Aquin formuliert Egon Edgar Nawroth eine Alternative zum Neoliberalismus.

11. September 2024
Nawroths Neoliberalismus-Kritik
Nach Nawroth ist der Neoliberalismus eine Anwendung des technokratischen Paradigmas auf die Volkswirtschaftslehre und folgt einem nominalistisch begründeten Individualismus, der zur Atomisierung und Entwurzelung der Menschen führt.

10. September 2024
Der Neoliberalismus
Der Neoliberalismus baut sein System auf Grundlage des Nominalismus auf. Privateigentum und individuelle Freiheit werden nach seiner Sicht durch die Wettbewerbsordnung sowohl geschützt als auch sozial nutzbar gemacht.

10. September 2024
Aristoteles vs. der Neoliberalismus
Der Neoliberalismus ist eine Anwendung des technokratischen Paradigmas auf die Volkswirtschaftslehre. Eine philosophische Begründung der Verurteilung des Neoliberalismus durch Papst Franziskus.

09. September 2024
Leistungsverbundenheit

23. Juli 2024
Simone Weil und die ökologische Erziehung
Als Pädagogin hat Simone Weil Bedenkenswertes beizusteuern zu der von Papst Franziskus geforderten ökologischen Erziehung.

07. Juni 2024
Wilhelm Röpke und die Ernährungswende
Aus umwelt- wie sozialökologischen Gründen plä#dierte Wilhelm Röpke für die Wiederbelebung der (klein)bäuerlichern Landwirtschaft.

07. Juni 2024
Wilhelm Röpke und die Sozialökologie
Wie bei Papst Franziskus weitete sich auch bei Wilhelm Röpke die Wirtschaftskritik zur Zeit- und Gesellschaftskritik. Sin Augenmerk galt dabei der Dominanz von Lohnarbeit, Urbanisierung und Mietverhältnissen.

07. Juni 2024
Wilhelm Röpke und die Wirtschaftsökologie
Wilhelm Röpke stand dem Wirtschaftssystem seiner – und unserer – Zeit äußerst kritisch gegenüber und forderte weitgehende Reformen, gerade auch zur Überwindung des Konzenkapitalismus.

07. Juni 2024
Wilhelm Röpke und die Frage nach einer politischen Ökologie
Wilhelm Röpke fragtre nach der politischen Ökologie – nach den Voraussetzungen für eine stabile und tragfähige Demokratie.

07. Juni 2024
Wilhelm Röpke
Wilhelm Röpke war ein Neoliberaler, dem es der Sache nach stets um die Frage nach einer ganzheitlichen Ökologie ging. Seine Gedanlken sind daher noch heute von Interesse.

12. Mai 2024
Simone Weil und die Wirtschaftsökologie
Simone Weils Skizze einer humanen Wirtschaftsökologie weist erstaunliche Parallelen zum Denken angloamerikanischer Distributisten auf, erweist sich dabei aber, typisch französisch, als deutlich etatistischer in der Ausführung.

12. Mai 2024
Simone Weil und die Kulturökologie
Weil begreift das Vaterland als eine Lebensumwelt, ohne die der Mensch seelisch verarmt. In ihrem Einsatz für einen nicht-nationalistischen Patriotismus trifft sie sich mit der Forderung nach Wahrung einer Kulturökologie seitens Papst Franziskus‘.

12. Mai 2024
Simone Weil und das technokratische Paradigma
Wie Papst Franziskus sieht auch Simone Weil das herrschende technokratische Paradigma als zutiefst destruktiv an und plädiert für dessen Überwindung. Hierzu fordert sie, die ethischen und ontologischen Grundlagen der Wissenschaft wiederzuentdecken.

12. Mai 2024
Simone Weil
In ihrem posthum erschienen Opus magnum „Die Verwurzelung“ gibt die französische Aktivistin und Mystikerin wichtige Impulse für die von Papst Franziskus geforderte ganzheitliche Ökologie.

09. August 2023
Theologie des Leibes
Die Theologie des Leibes von Papst Johannes Paul II. bildet die Grundlage jeder ganzheitlichen Ökologie.

23. Mai 2023
Bindungsfähigkeit
Die ersten Jahre sind entscheidend für die Herausbildung der Fähigkeit, Bindungen einzugehen. In diesem Zeitraum aufgebaute Defizite können später nur noch schwer wieder ausgeglichen werden.

19. Februar 2023
Und was haben die Commoners der Communio der Gläubigen zu sagen?
Die soziale Markwirtschaft wurde wesentlich von der christlichen Soziallehre geprägt. Dennoch weist sie aus der Perspektive einer christlichen Anthropologie Defizite auf, die durch die Kritik von Commons-Theoretikern erhellt werden.

19. Februar 2023
Der katholische Beitrag zu einer commons-freundlichen Ontologie
Die von den Commons-Theoretikern Helfrich und Bollier vorgelegte commons-freundliche Ontologie weist gerade aus einer commons-Perspektive erhebliche Defizite auf. Abhilfe bietet hier eine von der christlichen Offenbarung informierte Ontologie.

19. Februar 2023
Common Ground
Katholiken und Commoner haben mehr gemeinsam als es auf den ersten Blick scheint. Tiefer hinzuschauen lohnt sich daher. In diesem Beitrag wird der Versuch unternommen.

19. Februar 2023
Commons, Commoning und Communio
Die katholische Kirche begreift sich als Communio der Gläubigen. Von dieser begrifflichen Nähe liegt es auf der Hand, dass zwischen Commonern und Katholiken ein fruchtbarer Dialog möglich sein sollte. Ausgehend von diesem Text wird dies in 3 Schritten versucht.

06. Februar 2023
Familiäre Verbundenheit
Die katholische Sexualmoral steht im Dienst der Verbundenheit: von Mann und Frau, Mutter und Kind, Vater und Kind sowie mit dem eigenen Körper. Die Moral der sexuellen Revolution dient dagegen dem Streben nach maximaler Autonomie. Dies geht nicht nur zuLasten der Schwächsten, sondern zerstört vor allem Verbundenheit.

06. Februar 2023
Naturverbundenheit
An der Wurzel der ökologischen Krise steht auch der Verlust unserer Naturverbundenheit. Deren Wiedererlangung verlangt eine ästhetische Erziehung zum Staunen über die Schönheit der Natur wie auch die Anerkennung, dass auch wir Menschen über eine eigene Ökologie verfügen, die zu beachten ist.

05. Februar 2023
Heimatverbundenheit
Eine in unserer Zeit auf unterschiedlichste Weisen bedrohte Form der Verbundenheit ist die Heimatverbundenheit, die Verbundenheit mit einer spezifischen Zeit und einem spezifischen Raum. Papst Franziskus spricht hier von unseren Wurzeln und den drohenden Gefahren einer Entwurzelung.

07. November 2022
Eine Philosophie der Verbundenheit
Eine Philosophie der Verbundenheit als positive Antwort auf das technokratische Paradigma beinhaltet eine Ethik der Verbundenheit, eine Politik der Verbundenheit sowie eine Epistemologie der Verbundenheit.

18. Juli 2022
Was ist das Problem mit dem technokratischen Paradigma?
Franziskus kritisiert in „Laudato si“ das technokratische Paradigma. Problematisch ist dieses sowohl in ethischer wie auch in anthropologischer sowie ontologischer Hinsicht. Der vorliegende Text zeigt dies auf.

21. November 2021
Aristoteles vs. das technokratische Paradigma
Das „technokratische Paradigma“ ist einer der Zentralbegriff von „Laudato si“, um die menschlichen Wurzeln der gegenwärtigen Krise zu beschreiben. Der vorliegende Text geht der Frage nach, welchen Beitrag zu einer Lösung dieser Krise die Metaphysik des Aristoteles zu leisten vermag.

21. November 2021
Die „Humanökologie“ in „Laudato si“
Der vorliegende Text untersucht die Verwendung des Begriffes „Humanökologie“ – einer bereits von den Päpsten Johannes Paul II. und Benedikt XVI. her bekannten Wendung – in der Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus.

21. November 2021
Die Humanökologie bei Johannes Paul II. und Benedikt XVI.
Die „ganzheitliche Ökologie“ von Papst Franziskus steht über den Begriff der „Humanökologie“ in enger Verbindung mit dem Lehramt seiner beiden Vorgänger. Der vorliegende Text nähert sich daher über die „Humanökologie“ der Vorgeschichte der „ganzheitlichen Ökologie“.

21. November 2021
Ganzheitliche Ökologie - eine kleine Begriffsgeschichte
Einem breiteren Kreis bekannt wurde der Begriff der “ganzheitlichen Ökologie“ 2015 mit der Veröffentlichung der Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus. Die Geschichte des Begriffs reicht jedoch ein wenig weiter zurück.


