Manifest für eine ganzheitliche Ökologie
Das Manifest für eine ganzheitliche Ökologie dient als Gesprächs- und Kooperationsangebot für all jene, die sich mit seinen Inhalten vollständig oder auch nur teilweise identifizieren können.
Manifest für eine ganzheitliche Ökologie
Der Aufbau einer ganzheitlichen Ökologie und die Überwindung des technokratischen Paradigmas ist ein mehrdimensionaler Prozess. Er erfordert
...in der Kunst
…das Programm eines kontemplativen Realismus bzw. einer Prophetie der Kontemplation (vgl. Querida Amazonia 53ff), die uns tiefer sehen lehrt, das Alltägliche so sehen lässt als sähen wir es zum ersten Mal und uns innehalten lässt, um das Schöne wahrzunehmen (vgl. Laudato Si‘ 215).

...in Wissenschaft und Bildung...
…anzuerkennen, dass die Realität nicht nur ein soziales Konstrukt ist, sondern einen Eigenstand hat, der – wenn auch immer nur historisch bedingt – prinzipiell erkennbar ist (vgl. Laudato Si‘ 138).
…die Verwirklichung eines aristotelischen Bildungs- und Erziehungsprogramms (vgl. Laudato Si‘ 69).
...im sozial-ökonomisch-ökologischen Bereich...
…die Wiederherstellung der Familie – „der ersten und grundlegenden Struktur“ einer jeden Humanökologie (vgl. Centesimus Annus 39) – als Lebensgemeinschaft im Sinne Wilhelm Röpkes.
…jenseits der Familie und diese umfassend Formen gemeinschaftlicher Selbstversorgung als soziale Räume einer Freiheit in Verbundenheit (vgl. Laudato Si‘ 112 und 179 und Caritas in Veritate 38f).
…auf gesellschaftlicher Ebene die Verwirklichung einer leistungsgemeinschaftlichen Ordnung.
…ein Verhältnis zur Natur nach den Grundsätzen der Permakultur, die den Menschen wieder Hüter und Beschützer der Schöpfung sein lassen (vgl. Laudato Si‘ 66f).
...in der Religion
…ein Leben aus dem trinitarischen Geheimnis (vgl. Laudato Si‘ 238 – 240) genährt aus der Pflege der Herz-Jesu-Verehrung. (vgl. Dilexit nos)
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