References
| ↑1 | Wilhelm Röpke, Die Gesellschaftskrisis der Gegenwart. Rentsch, Erlenbach ZH 1942 (Haupt, Bern 1979, ISBN 3-528-02870-2 |
|---|---|
| ↑2 | Marianne Schneider: Simone Weil, Die Verwurzelung. Vorspiel zu einer Erklärung der Pflichten dem Menschen gegenüber, übersetzt von Marianne Schneider, diaphanes, Zürich 2011, S. 56 – 58. |
| ↑3 | Wilhelm Röpke, The social crisis of our time, S. 10. Rückübersetzung in das Deutsche durch den Autor dieses Textes |
| ↑4 | Laudato Si‘ Nr. 148. |
| ↑5 | Ebd., Nr. 149. |
| ↑6 | Vgl. Wilhelm Röpke, The social crisis of our time, S. 14f und 145. Zu beachten ist, dass in Deutschland heute 91 % der erwerbstätigen Menschen sich in Lohnarbeit befinden, knapp 78% in Städten leben und 50,5% zur Miete leben. Was Lohnabhängigkeit und Miete betrifft sind dies die Spitzenwerte in der EU. |
| ↑7 | Laudato Si‘ Nr. 152. |
| ↑8 | Vgl. Wilhelm Röpke, The social crisis of our time, S. 15f. |
| ↑9 | Laborem exercens Nr. 19. |
| ↑10 | Vgl. Wilhelm Röpke, The social crisis of our time, S. 164f. |
| ↑11 | Centesimus Annus Nr. 48: „Funktionsstörungen und Mängel im Wohlfahrtsstaat rühren von einem unzutreffenden Verständnis der Aufgaben des Staates her. Auch auf diesem Gebiet muß das Subsidiaritätsprinzip gelten: Eine übergeordnete Gesellschaft darf nicht in das innere Leben einer untergeordneten Gesellschaft dadurch eingreifen, daß sie diese ihrer Kompetenzen beraubt. Sie soll sie im Notfall unterstützen und ihr dazu helfen, ihr eigenes Handeln mit dem der anderen gesellschaftlichen Kräfte im Hinblick auf das Gemeinwohl abzustimmen. Der Wohlfahrtsstaat, der direkt eingreift und die Gesellschaft ihrer Verantwortung beraubt, löst den Verlust an menschlicher Energie und das Aufblähen der Staatsapparate aus, die mehr von bürokratischer Logik als von dem Bemühen beherrscht werden, den Empfängern zu dienen; Hand in Hand damit geht eine ungeheure Ausgabensteigerung. Wie es scheint kennt tatsächlich derjenige die Not besser und vermag die anstehenden Bedürfnisse besser zu befriedigen, der ihr am nächsten ist und sich zum Nächsten des Notleidenden macht. Es muß hinzugefügt werden, daß nicht selten eine bestimmte Art von Bedürfnissen keine bloß materielle Antwort erfordern, sondern daß es darauf ankommt, die tiefere menschliche Not und Anfrage herauszuhören.“ |
| ↑12 | Caritas in Veritate Nr. 39: „Wenn die Logik des Marktes und die Logik des Staates mit gegenseitigem Einverständnis auf dem Monopol ihrer jeweiligen Einflußbereiche beharren, gehen langfristig die Solidarität in den Beziehungen zwischen den Bürgern, die Anteilnahme und die Beteiligung sowie die unentgeltliche Tätigkeit verloren. Diese unterscheiden sich vom „Geben, um zu haben“, das die Logik des Tausches ausmacht, und vom „Geben aus Pflicht“, das für die öffentlichen Verhaltensweisen gilt, die durch staatliche Gesetze auferlegt werden. Die Überwindung der Unterentwicklung erfordert ein Eingreifen nicht nur zur Verbesserung der auf Gütertausch beruhenden Transaktionen, nicht nur im Bereich der Leistungen der öffentlichen Hilfseinrichtungen, sondern vor allem eine fortschreitende Offenheit auf weltweiter Ebene für wirtschaftliche Tätigkeiten, die sich durch einen Anteil von Unentgeltlichkeit und Gemeinschaft auszeichnen. Die exklusive Kombination Markt-Staat zersetzt den Gemeinschaftssinn. Die Formen solidarischen Wirtschaftslebens hingegen, die ihren fruchtbarsten Boden im Bereich der Zivilgesellschaft finden, ohne sich auf diese zu beschränken, schaffen Solidarität. Es gibt keinen Markt der Unentgeltlichkeit, und eine Haltung der Unentgeltlichkeit kann nicht per Gesetz verordnet werden. Dennoch brauchen sowohl der Markt als auch die Politik Menschen, die zur Hingabe aneinander bereit sind.“ Sowie Deus Caritas est Nr. 28: „Der totale Versorgungsstaat, der alles an sich zieht, wird letztlich zu einer bürokratischen Instanz, die das Wesentliche nicht geben kann, das der leidende Mensch — jeder Mensch — braucht: die liebevolle persönliche Zuwendung. Nicht den alles regelnden und beherrschenden Staat brauchen wir, sondern den Staat, der entsprechend dem Subsidiaritätsprinzip großzügig die Initiativen anerkennt und unterstützt, die aus den verschiedenen gesellschaftlichen Kräften aufsteigen und Spontaneität mit Nähe zu den hilfsbedürftigen Menschen verbinden.“ |
| ↑13 | Wilhelm Röpke, Der Eintopf als Dogma, F.A.Z. 26. Okt. 1957, zitiert nach Heike Göbel, Die Liberalen und der Wohlfahrtsstaat – eine schwierige Beziehung. |
| ↑14 | Vgl. Wilhelm Röpke, The social crisis of our time, S. 16. |
| ↑15 | Vgl. Simone Weil, Die Verwurzelung, S. 70f. |
| ↑16 | Wilhelm Röpke, The social crisis of our time, S. 180. |
| ↑17 | Vgl. Laudato Si‘ Nr. 147 – 154. |
| ↑18 | Vgl. Simone Weil, Die Verwurzelung, S. 37, 70 – 74, 78f. |
| ↑19 | Vgl. Wilhelm Röpke, The social crisis of our time, S. 195. |
| ↑20 | Ebd., S. 178, vgl. auch S. 223 – 225. Rückübersetzung in das Deutsche durch den Autor dieses Textes |
| ↑21 | Ebd., S. 199. Rückübersetzung in das Deutsche durch den Autor dieses Textes |
| ↑22 | Gerd Habermann, Wilhelm Röpke : ein Liberaler fordert heraus. S. 3. |
| ↑23 | Simone Weil, Die Verwurzelung, S. 74. |
| ↑24 | Wilhelm Röpke, The social crisis of our time, S. 178. Rückübersetzung in das Deutsche durch den Autor dieses Textes |
| ↑25 | Laudato Si‘ Nr. 94. |
| ↑26 | Vgl. Wilhelm Röpke, The social crisis of our time, S. 179. |
| ↑27 | Laudato Si‘ Nr. 129. |
| ↑28 | Vgl. Wilhelm Röpke, The social crisis of our time, S. 218 – 223. |
| ↑29 | Vgl. ebd. |
| ↑30 | Vgl. Fratelli tutti Nr. 198ff. |
