References
| ↑1 | Weil, Simone, Die Verwurzelung. Vorspiel zu einer Erklärung der Pflichten dem Menschen gegenüber., übersetzt von Marianne Schneider, diaphanes, Zürich 2011, S. 219f. |
|---|---|
| ↑2 | Ebd., S. 236. |
| ↑3 | Ebd., S. 189f: „Ganz allgemein ist es in jedem Bereich unvermeidlich, dass das Böse überall dort herrscht, wo die Technik ganz oder fast ganz souverän regiert. Die Techniker trachten immer danach souverän zu regieren, denn sie meinen, ihr Geschäft zu verstehen; und das ist von ihrem Standpunkt aus völlig legitim. Die Verantwortung für das Übel, das, sofern sie ihr Ziel erreichen, die unvermeidliche Wirkung ist, haben ausschließlich diejenigen, die sie zu Werk gehen ließen. Wenn man sie zu Werk gehen lässt, geschieht es immer nur deshalb, dass man die klare und durchaus präzise Auffassung der besonderen Zwecke nicht im Kopf hat, denen die oder jene Technik untergeordnet sein muss.“ |
| ↑4 | Taylor, Michael Dominic, The Foundations of Nature. Metaphysics of Gift for an Integral Ecological Ethic, Eugene Oregon USA 2020, S. 230 – 233. |
| ↑5 | Weil, Simone, Die Verwurzelung, S. 222. |
| ↑6 | Ebd. |
| ↑7 | Ebd., S. 235: „Seit der Renaissance – genauer gesagt seit der zweiten Hälfte der Renaissance“ (Hier wäre zu fragen, ob Weil nicht in der Datierung irrt und nicht die Frühneuzeit mit Descartes, Bacon und Galilei hier zu nennen wäre. Anm. des Verfassers) „– wird die Wissenschaft als eine Untersuchung aufgefasst, deren Gegenstand jenseits von Gut und Böse, vor allem jenseits des Guten liegt, und als ohne Beziehung weder zum Guten noch zum Bösen, insbesondere als ohne jegliche Beziehung zum Guten betrachtet. Die Wissenschaft befasst sich mit den Tatsachen als solchen“ |
| ↑8 | Ebd., S. 234. |
| ↑9 | Ebd., S. 222f. |
| ↑10 | Ebd., S. 223f. |
| ↑11 | Ebd., S. 224. |
| ↑12 | Ebd. |
| ↑13 | Ebd., S. 225. |
| ↑14 | Ebd., S. 263. |
| ↑15 | Denn, so muss man ergänzen, das Denken ist auf Bestimmtes gerichtet und kann das Unbestimmte nicht erfassen. Bestimmt sind immer nur die Verhältnisse, nicht die Kräfte, die durch die Verhältnisse erst bestimmt werden. |
| ↑16 | Simone Weil, Die Verwurzelung, S. 241f. |
| ↑17 | Simone Weil, die Verwurzelung, S. 242. |
| ↑18 | Ebd. |
| ↑19 | Ebd., S. 241. |
| ↑20 | Ebd., S. 273. |
| ↑21 | Hier wird freilich scheinbar eine Differenz zu Papst Franziskus sichtbar, der in Laudato Si‘ das ästhetische Empfinden explizit außerhalb des methodologischen Raumes der Wissenschaften verortet (vgl. LS 200), dabei aber vermutlich just jene moderne Wissenschaft im Sinn hat, der Weil genau dieses vorwirft. |
